Impuls für den Alltag

Impuls für den Alltag 
21.01.2017 

 

21.01.2018 - Christian Hinse

All die guten Vorsätze...
Liebe Mitchristen,
vor etwa vier Wochen haben wir das Weihnachtsfest gefeiert. Erinnern Sie sich noch?
All das gute Essen, die hoffentlich harmonischen Stunden im Kreise der Familie, wärmendes Kerzenlicht, vielleicht ein Gottesdienstbesuch, Weihnachtsbaum, Krippenfiguren, Plätzchen, Geschenke und vieles mehr. Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, aber wenn Sie mich fragen, war das zwar sehr schön, ist aber - zumindest gefühlt - alles schon wieder ziemlich lange her. Manchmal stimmt es mich traurig, dass wir in einer Zeit leben, in der die eigentlich großen und wunderbaren Ereignisse, auf die ich mich lange und aufwendig vorbereitet habe, dann doch sehr schnell 'Schnee von gestern´ sind. Diesem Lauf der Zeit, diesem immer weiter, diesem immer mehr Ereignisse, in noch kürzerer Zeit, kann ich mich nur schlecht entziehen. Die Tage an und um Weihnachten nutze ich, wie viele von ihnen vielleicht auch, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen und gute Vorsätze zu fassen.
Der Vorsatz für das Jahr 2018 war für mich der, dieses 'Hamsterrad´ der aufeinanderfolgenden Ereignisse, regelmäßig zu verlassen und zumindest meine Freizeit eher nach dem Motto des „weniger ist mehr" zu gestalten. Ich war der festen Überzeugung, dass dadurch ein Mehrwert entsteht. Nach dem das neue Jahr 2018 nun drei Wochen alt ist, wage ich eine erste Bilanz: Es ist mir schwergefallen, aber dreimal hat es geklappt. Ich habe einfach Sachen seien gelassen und mir nicht wie sonst oft den Tag so vollgepackt, dass es eigentlich kaum zu schaffen war. Ein Einkaufsbummel, ein Schwimmbadbesuch und ein Geburtstag haben ohne mich stattgefunden.
Es sind nur kleine Schritte und zur Wahrheit gehört auch: Es ist mir schwergefallen und es hat auch mindestens 5-mal nicht geklappt „Nein" zu sagen, obwohl es ratsam gewesen wäre. Die Angst etwas zu verpassen und Menschen zu enttäuschen, meldete sich immer wieder. Ich glaube, das wichtige an einem Vorsatz ist an der Sache dran zu bleiben und es immer wieder zu versuchen. Und so werde ich weiter versuchen, meine Zeit nach dem Motto „weniger ist mehr" zu gestalten und „nein" sagen. Entlastend finde ich dabei, dass es einen gibt, an den ich mich auch wenden kann, wenn ich es zum X-ten Mal nicht geschafft habe: Jesus Christus selbst. Ihn werde ich niemals so sehr enttäuschen können, dass er sich ganz von mir abwendet.
Ich lade Sie auch zu einer Zwischenbilanz ein:
Wie steht es mit ihren Vorsätzen für das neue Jahr?
Haben Sie erreicht, was Sie sich vorgenommen haben oder ist es misslungen?
So oder so: einer geht all unsere Wege mit.

In dieser Zuversicht wünsche ich Ihnen und euch eine gesegnete Woche.

Ihr/ Euer Pastoralassistent Christian Hinse

 

All die guten Vorsätze…

Liebe Mitchristen,

vor etwa vier Wochen haben wir das Weihnachtsfest gefeiert. Erinnern Sie sich noch?

All das gute Essen, die hoffentlich harmonischen Stunden im Kreise der Familie, wärmendes Kerzenlicht, vielleicht ein Gottesdienstbesuch, Weihnachtsbaum, Krippenfiguren, Plätzchen, Geschenke und vieles mehr. Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, aber wenn Sie mich fragen, war das zwar sehr schön, ist aber - zumindest gefühlt - alles schon wieder ziemlich lange her. Manchmal stimmt es mich traurig, dass wir in einer Zeit leben, in der die eigentlich großen und wunderbaren Ereignisse, auf die ich mich lange und aufwendig vorbereitet habe, dann doch sehr schnell `Schnee von gestern´ sind. Diesem Lauf der Zeit, diesem immer weiter, diesem immer mehr Ereignisse, in noch kürzerer Zeit, kann ich mich nur schlecht entziehen. Die Tage an und um Weihnachten nutze ich, wie viele von ihnen vielleicht auch, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen und gute Vorsätze zu fassen.

Der Vorsatz für das Jahr 2018 war für mich der, dieses `Hamsterrad´ der aufeinanderfolgenden Ereignisse, regelmäßig zu verlassen und zumindest meine Freizeit eher nach dem Motto des „weniger ist mehr“ zu gestalten. Ich war der festen Überzeugung, dass dadurch ein Mehrwert entsteht. Nach dem das neue Jahr 2018 nun drei Wochen alt ist, wage ich eine erste Bilanz:  Es ist mir schwergefallen, aber dreimal hat es geklappt. Ich habe einfach Sachen seien gelassen und mir nicht wie sonst oft den Tag so vollgepackt, dass es eigentlich kaum zu schaffen war. Ein Einkaufsbummel, ein Schwimmbadbesuch und ein Geburtstag haben ohne mich stattgefunden.

 Es sind nur kleine Schritte und zur Wahrheit gehört auch: Es ist mir schwergefallen und es hat auch mindestens 5-mal nicht geklappt „Nein“ zu sagen, obwohl es ratsam gewesen wäre. Die Angst etwas zu verpassen und Menschen zu enttäuschen, meldete sich immer wieder. Ich glaube, das wichtige an einem Vorsatz ist an der Sache dran zu bleiben und es immer wieder zu versuchen. Und so werde ich weiter versuchen, meine Zeit nach dem Motto „weniger ist mehr“ zu gestalten und „nein“ sagen. Entlastend finde ich dabei, dass es einen gibt, an den ich mich auch wenden kann, wenn ich es zum X-ten Mal nicht geschafft habe: Jesus Christus selbst. Ihn werde ich niemals so sehr enttäuschen können, dass er sich ganz von mir abwendet.

Ich lade Sie auch zu einer Zwischenbilanz ein:

Wie steht es mit ihren Vorsätzen für das neue Jahr?

Haben Sie erreicht, was Sie sich vorgenommen haben oder ist es misslungen?

So oder so: einer geht all unsere Wege mit.

 

In dieser Zuversicht wünsche ich Ihnen und euch eine gesegnete Woche.

 

Ihr/ Euer Pastoralassistent Christian Hinse 

 

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